Wieviel Luft gehört in den Reifen?

Auf den korrekten Druck zu achten, ist die wichtigste Kontrolltätigkeit, die beim Reifen durchzuführen ist.

Der Reifendruck entscheidet nicht nur über die Lebensdauer des Reifens und über den Spritverbrauch, sondern er ist auch ein entscheidender Sicherheitsfaktor: Bremsweg, Beschleunigung, Kurvenverhalten und Stoßdämpfung werden beeinflußt.

  • Richten Sie sich nicht an Angaben, die auf dem Reifen zu finden sind. Sie geben nur Auskunft über denmaximalzulässigen Reifendruck, nicht über den optimalen.
  • Halten Sie sich an die Angaben der Bedienungsanleitung Ihres Autos oder auf Etiketten in der Fahrertür oder im Tankdeckel.
  • Messen Sie immer im kalten Zustand. Das bedeutet: weniger als zwei Kilometer Fahrtstrecke bzw. eine Stunde Pause nach längerer Fahrt.
    Es ist fast unmöglich, den Reifendruck mit freiem Auge zu erkennen, da der Radialreifen selbst bei korrektem Druck eine charakteristische Ausbuchtung hat.
    Sogar Profiaugen können einen Minderdruck von z.B. 0,3 Bar nicht erkennen. 0,3 Bar Minderdruck bedeuten aber eine um 25% reduzierte Lebensdauer.
  • Überprüfen Sie auch den Ersatzreifen.
  • Reifen, die in Ordnung sind, verlieren alle 1,5 Monate ca. 0,1 Bar Luftdruck: Durch das Ventil, schlechtes Sitzen an der Felge oder durch Diffusion. Unbemerkte Beschädigungen, Schnitte, Ventilschäden und ähnliches können den Verlust vervielfachen.
  • Die Außentemperatur spielt auch eine Rolle für Druckverluste: Sinkt die Temperatur um 10°C so sinkt der Reifendruck um etwas mehr als 0,1 Bar.
  • Ist z.B. an einem heißen Julitag (30°C) der Reifen mit 2,0 Bar optimal befüllt, so wird der Reifen an einem darauffolgenden kalten Wintertag im Jänner (-10°C) auf gerade noch 1,1 Bar (-0,4 Bar = normaler Druckverlust, -0,5 Bar wegen Temperatur) gesunken sein, was einen starken Unterdruck bedeutet.

    Unterdruck:

Andauernder Unterdruck macht sich durch eine verstärkte Abnutzung der Randbereiche (Schultern) der Lauffläche bemerkbar.
Er verkürzt die Lebensdauer Ihrer Reifen massiv.
Weiters wird übermäßig starke Hitze aufgebaut, die zu einem Platzen des Reifens führen kann.
Durch den bedingten höheren Rollwiderstand steigt auch der Spritverbrauch.
Da der Reifen nicht mehr voll übertragen kann (ein Teil dieser Energie wird eben in Wärme umgewandelt), beschleunigt Ihr Wagen langsamer und der Bremsweg wird länger.
Außerdem wirkt der Reifen in Kurven instabil und weich. Die Gefahr, daß er überrollt (die Seitenwand berührt die Straße), ist größer.

 

 

 

Überdruck:    laufflaeche

Andauernder Überdruck ist durch verstärkte Abnützung der Mitte der Lauffläche erkennbar, da der Reifen fast wie ein Ball aufgepumpt ist.
Er verkürzt die Lebensdauer der Reifen ebenfalls massiv.
Der Reifen ist ähnlich wie ein Ball aufgepumpt und gibt dadurch an die Federung Stöße verstärkt weiter und reduziert die Fähigkeit sie zu absorbieren.
Außerdem verlängert sich der Bremsweg durch die verminderte Lauffläche.

 

Bei korrektem Druck liegt die Lauffläche gleichmäßig auf der Straße auf und die Übertragung von Stößen, Beschleunigungs- und Bremskräften sowie das Kurvenverhalten ist optimal.

Jetzt ist die 
Zeit für Vorsorge!

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